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Tierbabys
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Tierbabys
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Der Hamster gehört zu den Nagetieren und lebt auf Löß- und Lehmböden. Der buntgefärbte Hamster ist in etwas so groß wie ein Meerschweinchen, seine Oberseite ist gelbbraum und die Unterseite schwarz. An seinen Körperseiten und am Kopf hat er helle gelbweiße Flecken, aber es gibt auch Schwärzlinge. Auf Nahrungssuche geht der Hamster in der Dämmerung. Der Hamsterbau hat mehrere Schlupflöcher, er gräbt seinen Bau bis zu 2,5 m tief. Neben der Nestkammer legt der Hamster noch bis zu 7 Vorratskammern an, um seine Vorräte zu verstauen, ein Hamsterbau kann schon mal bis ca. 15 Kilo Körner beinhalten. Die Hauptfeinde des Hamsters sind Iltis und Hermelin.

Die Haselmaus ist ungefähr so groß wie eine Hausmaus und ihre Oberseite ist gelblich-rotbraun, unterseits ist sie heller. Ihre Kehle und die Brust sind weiß und der kurze Schwanz ist dicht behaart. Ihr Lebensraum ist das dichte Gebüsch sowie das Unterholz, besonders gern hält sie sich in Haselnußsträuchern und dichtem Brombeergestrüpp auf. Jede Haselmaus baut sich im Sommer mehrere kleine, kugelförmige Nester mit seitlichem Schlupfloch in den Sträuchern. Ihren Winterschlaf halten sie in Erdnästern im Laub.

Haselmaus
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Hausratte
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Der Siebenschläfer ähnelt durch seinen langen buschigen Schwanz einem Eichhörnchen, ist aber viel kleiner. Seine Oberseite sieht gelblich-grau aus und seine Unterseite ist weiß. Auf Nahrungssuche geht er hauptsächlich in der Dämmerung und nachts, so ist er nur schwer zu beobachten. Siebenschläfer bauen in Baum- oder Erdhöhlen, aber auch in Nistkästen ihr Kugelnest, welches außen aus Zweigen besteht und innen mit Laub, Gras und Moos ausgepolstert ist. Sie ernähren sich von Eicheln, Bucheckern, Obst, Insekten, auch Jungvögeln und Eiern, ihren Winterschlaf halten sie von Oktober bis Mai. Mit dem Siebenschläfertag werden einige Bauernregeln verbunden, so sagt man z.B., „wie das Wetter am Siebenschläfertag, es sieben Wochen bleiben mag.“

Siebenschläfer
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Das Eichhörnchen gehört ebenfalls zu den Nagetieren und kommt bei uns in zwei Farbtypen vor, entweder in leuchtenden Rotbraun oder dunklem Schwarzbraun. Seine langen Ohrpinsel trägt es nur im Winter, dann ist seine rotbraune Farbe auch etwas grauer. Das Eichhörnchen ist ein Baumtier und klettert hervorragend, wenn es von Baum zu Baum springt, steuert es mit seinem Schwanz, die Baumstämme abwärts läuft es mit dem Kopf voran. Das kugelige Nest, der Kobel, ist meist dicht am Stamm und wird vom Eichhörnchen weich ausgepolstert, das Schlupfloch befindet sich an der Seite. Obwohl das Eichhörnchen keinen Winterschlaf hält, legt es sich Wintervorräte an, indem es Nüsse vergräbt oder sie in Baumhöhlen versteckt, bei schlechtem Wetter bleibt es oft tagelang in seinem Nest. Wie andere Nagetiere hat auch das Eichhörnchen wurzellose Schneidezähne (Nagezähne), sie wachsen ständig nach und schleifen sich gegenseitig ab und scharf, sie werden zum Zerkleinern der Nahrung, zur Beseitigung von Hindernissen und als Waffen im Kampf oder zur Verteidigung genutzt. Nagetiere haben keine Eckzähne, die einzelnen Arten haben verschieden viele Lückenzähne, die auch ganz fehlen können. Die Backenzähne, jeweils 3 auf jeder Seite im Ober- und Unterkiefer sind flach, im Gegensatz zu den spitzen Zähnen von vielen Raubtieren.

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Berglemming

Der Berglemming ist ein nordisches Nagetier und erinnert in seinem Äußeren an einen Hamster, er ist kurzschwänzig und hübsch gezeichnet und gehört zu den Wühlmäusen in Skandinavien. Berglemminge haben ein sehr hohes Fortpflanzungspotential, oft erreichen Weibchen schon im Alter von 15 - 20 Tagen die Geschlechtsreife und werden erfolgreich begattet. Bei einer Trächtigkeit von ca. 20 Tagen und einem Wurf von bis zu neun Junge, bringen sie es zu einer stattlichen Zahl von Nachkommen im Jahr. Auch im Winter unter der wärmenden Schneedecke und somit vor Feinden geschützt, bei genügend Nahrung von Gras, Wurzeln und Knospen, pflanzt sich der Berglemming ungestört fort. Weil es dann im Frühjahr oft so viele Berglemminge gibt, könnte man denken, es regnet sie vom Himmel.

Bisamratte

Die Bisamratte ist in Nordamerika beheimatet und wurde Anfang des 20. Jahrhundert in Europa ausgesetzt, hier hat sie sich rasch vermehrt und ausgebreitet. Die dunkelbraune Bisamratte hat etwa die Größe eines Wildkaninchens und einen seitlich abgeflachten Ruderschwanz. Sie bewohnt Gewässer mit reichem Pflanzenwuchs, gräbt Erdhöhlen in die Uferwände und taucht und schwimmt sehr gut. Durch ihr Unterwühlen von Deichen und Dämmen kann sie Überschwemmungen verursachen.

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Die Hausratte ähnelt der Hausmaus, ist aber um einiges größer und schwerer, sie lebt meist in Gebäuden und ernährt sich von Vorräten, die dort lagern. Hausratten sind vorsichtige und anpassungsfähige Tiere, sie sind Allesfresser und deshalb nicht auf eine bestimmte Kost angewiesen. Da sie sich rasch vermehren, können sie in Städten durchaus auch mal zur Plage werden.

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