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Wildkaninchen
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Das Wildkaninchen siedelt an Waldrändern, an Bahndämmen, in Gärten und Parks und es bevorzugt dabei trockenen Boden, auf feuchten Böden kommt es nicht vor. Es wird etwa 40 bis 50 cm lang und lebt gesellig in Kolonien, Kaninchen graben sich gemeinsam Erdbaue, welche sie auch gemeinsam bewohnen. Da sie sich nur von Pflanzen ernähren, können sie teilweise in Gemüsegärten erhebliche Schäden anrichten. Die Tiere warnen sich bei drohender Gefahr gegenseitig, indem sie mit ihren Hinterfüßen auf den Boden trommeln. Dieses Signal wird von den anderen Tieren aus der Kolonie weitergegeben. Unser Hauskaninchen stammt vom Wildkaninchen ab.

Der Feldhase ist größer und dunkler als das Wildkaninchen, auch seine Beine und Ohren sind länger. Er lebt einzeln auf Wiesen, Feldern oder im lichten Wald. Eine Häsin bekommt 3 bis 4 mal im Jahr ca. 2-4 Junge, sie werden sehend und behaart geboren und sind bald selbstständig. Hasen bewegen sich auf der Flucht springend fort, dabei ändern sie mitten im schnellen Lauf plötzlich die Richtung, sie schlagen Haken. Ein Hase kann mit einem Satz bis 2,5 m weit springen, dagegen hoppelt er in Ruhe nur. Der Hase hat viele Feinde, dazu gehören alle Raubtiere, größere Greifvögel, aber auch Wildschweine und Wanderratten.

Feldhase
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Tiere in der Natur
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