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Rehe gehören zu den Paarhufern, man findet sie im Wald, am Waldrand, im Bruch, aber auch auf Wiesen und Feldern. Ihr Haar ist im Sommer leuchtend rotgelb und im Winter bräunlichgrau, die Junden sind weißgefleckt. In den Sommermonaten halten sie sich oft einzeln, nur das Muttertier und sein Junges (Ricke und Kitz). Rehe lieben recht abwechslungsreiche Kost und verursachen deshalb meist keinen Schaden auf den Feldern. Findet man ein Rehkitz, sollte man es auf keinen Fall berühren, weil es sonst von seiner Mutter verlassen werden könnte. Das Geweih des Rehbocks heißt auch Gehörn und hat meist 3 Enden, selten 4 oder mehr an jeder Stange, es wird jedes Jahr abgeworfen und neu gebildet.

Der Rothirsch lebt in den großen Wäldern, kommt aber zur Nahrungssuche, zum Äsen, auch auf Wiesen und Felder. Hirsche springen ausgezeichnet und schwimmen auch gut, sie leben in Rudeln zusammen. Der männliche Hirsch trägt ein Geweih, das weibliche Rottier nicht. Im Sommer haben sie ein rotbraunes, glänzendes Fell, das längere Winterhaar ist grau bis graubraun, und das Hirschkalb hat bis zum Herbst ein rotbraunes Fell mit runden weißgelben Flecken.