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Der Fuchs gehört zu den Raubtieren und hat neben seinem rotbraunen Pelz,schwarze Füße und eine weiße Brust, das Fell der jungen Füchse ist grau und wollig. Der Fuchs wohnt im Wald und gräbt seinen Bau in die Erde oder bezieht Dachshöhlen, manchmal wohnen Dachs und Fuchs in einem gemeinsamen Bau, der oft viele Jahre benutzt wird und mehrere Eingänge haben kann. Der Fuchs jagt meist in der Nacht und orientiert sich nach Geruch und Gehör, der Hauptanteil seiner Nahrung sind Mäuse. Wenn der Fuchs Junge hat, kann es auch zu Räubereien an Hausgeflügel kommen. Da Füchse sehr anfällig für die Tollwut sind, werden sie oft in Zeiten der Tollwutgefahr verfolgt.


Rehe gehören zu den Paarhufern, man findet sie im Wald, am Waldrand, im Bruch, aber auch auf Wiesen und Feldern. Ihr Haar ist im Sommer leuchtend rotgelb und im Winter bräunlichgrau, die Junden sind weißgefleckt. In den Sommermonaten halten sie sich oft einzeln, nur das Muttertier und sein Junges (Ricke und Kitz). Rehe lieben recht abwechslungsreiche Kost und verursachen deshalb meist keinen Schaden auf den Feldern. Findet man ein Rehkitz, sollte man es auf keinen Fall berühren, weil es sonst von seiner Mutter verlassen werden könnte. Das Geweih des Rehbocks heißt auch Gehörn und hat meist 3 Enden, selten 4 oder mehr an jeder Stange, es wird jedes Jahr abgeworfen und neu gebildet.

Die Wildschweine haben im Winter zottiges, borstiges, schwarzgraues Haar, in den Sommermonaten ist es dagegen kürzer und heller. Ihre Jungen, die Frischlinge, sind gelb und schwarz längstgestreift. Das Wildschwein ist ein Allesfresser und deshalb auf keine bestimmte Nahrung spezialisiert. Bei den männlichen Wildschweinen, den Keilern, sind die unteren Eckzähne besonders stark entwickelt und somit eine scharfe Waffe. Wildschweine leben in Rotten und sie lieben Schlammbäder in den Suhlen, wenn sie flüchten sind sie fast ebenso schnell wie die Hirsche. Das weibliche Wildschwein nennt man Bache.

Der Dachs gehört auch zu den Allesfressern und lebt in einer Familie. Er hat eine sehr auffallende Färbung, seine Oberseite ist hellgrau und die Unterseite schwarz, über beide Seiten seines weißen Kopfes verläuft ein schwarzer Streifen. Der Dachs ist ein Sohlengänger und hat starke, lange Krallen und er gräbt sich Erdbaue, in denen er oft über viele Generationen lebt. Er hält keinen echten Winterschlaf, oft unterbricht er die Winterruhe durch kürzere Ausflüge.
Der Rothirsch lebt in den großen Wäldern, kommt aber zur Nahrungssuche, zum Äsen, auch auf Wiesen und Felder. Hirsche springen ausgezeichnet und schwimmen auch gut, sie leben in Rudeln zusammen. Der männliche Hirsch trägt ein Geweih, das weibliche Rottier nicht. Im Sommer haben sie ein rotbraunes, glänzendes Fell, das längere Winterhaar ist grau bis graubraun, und das Hirschkalb hat bis zum Herbst ein rotbraunes Fell mit runden weißgelben Flecken.

Der Baummarder hat ungefähr die Größe einer Hauskatze, ist aber schlanker und einen sehr buschigen Schwanz. Er hat braunes Fell und trägt einen gelben Kehlfleck, sein Vorkommen ist in großen Waldgebieten. Zu seinen wichtigsten Beutetieren gehört das Eichhörnchen, aber frisst auch Mäuse, Vögel und im Herbst Beeren. Ebenso wie das Eichhörnchen springt er in großen Sätzen von Baum zu Baum.
Die Wildkatze gehört ebenfalls zu den Raubtieren, sie ähnelt der grauen getigerten Hauskatze, ist aber größer und hat einen buschigeren Schwanz mit schwarzen Ringen. Die Wildkatzen fressen hauptsächlich Mäuse, aber sie jagen auch mittelgroße Säugetiere und Vögel.